JOWA Nachhaltigkeit: Genuss mit gutem Gewissen

JOWA

Die Nachhaltigkeit gehört zur JOWA wie die Butter zum Zopf

Weizenfeld

JOWA Engagement: Partnerschaft mit IP-Suisse

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie macht sich die JOWA fit für die Zukunft. Die JOWA ist eine verantwortungsvolle Partnerin für Menschen, Umwelt und Wirtschaft. Sie unterstützt mit hochwertigen und genussvollen Produkten einen bewussten und gesunden Lebensstil. Sie ist eine vorbildliche Arbeitgeberin und nutzt nachhaltig erzeugte Rohstoffe und erneuerbare Energien hoch effizient. Um diese Ziele zu erreichen, betreibt die JOWA ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagementsystem nach ISO 14001. Zudem hat die JOWA zahlreiche Initiativen gestartet, welche die gesamte Wertschöpfungskette in Bezug auf die Nachhaltigkeit optimieren.

In Übereinstimmung mit dem Nachhaltigkeits-Engagement der M-Industrie

Frisches Brot im Brotkorb

Die M-Industrie setzt eine gemeinsame Strategie der Nachhaltigkeit um – mit klaren Zielen bis 2020 und mutigen Visionen bis 2040. Bis 2040 will die M-Industrie ausschliesslich nachhaltige Rohstoffe und erneuerbare Energien einsetzen und alle Abfälle rezyklieren. Die M-Industrie hat über 40 Ziele bis 2020 festgelegt, deren Erreichung Jahr für Jahr überprüft wird. Die JOWA selbst hat 31 Ziele in ihre Nachhaltigkeitsstrategie übernommen und leistet aktiv einen Beitrag, indem sie sich entlang der ganzen Wertschöpfungskette engagiert.

Website Nachhaltigkeit M-Industrie Infografik zu M-Industrie Sustainability Roadmap

Volketswil 11.07.2017 – Weniger ist mehr: Vermeiden von überschüssigen Lebensmitteln ist das prioritäre Ziel der JOWA. Trotz allen Anstrengungen fallen immer wieder beachtliche Mengen an geniessbaren Lebensmitteln an, die nicht in den Verkauf gelangen. Sie sollen aber trotzdem verwendet werden. Denn was der eine zu viel hat, hat der andere zu wenig.

  

Food Bridge ist eine Online-Plattform, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Lebensmittelbetriebe wie die JOWA bieten ihre überschüssigen Waren mit Beschreibung und Konditionen auf der Plattform an, gemeinnützige Organisationen können die gesamte angebotene Menge oder Teile davon übernehmen. So kommen Abgeber und Abnehmer schnell und unkompliziert zusammen und die Lebensmittel werden zeitgerecht weiterverwendet.

  

JOWA hat sich als Pilotbetrieb bereits in der Testphase engagiert und ist seit Lancierung der Plattform vor gut einem halben Jahr nun aktive Anbieterin. Die regionale Bäckerei Gränichen hat bisher 20 Tonnen Waren angeboten und konnte 17 Tonnen an gemeinnützige Institutionen abgeben. In Volketswil sind es sieben von zehn Tonnen, die weitergegeben werden konnten.

Volketswil 23.03.2017 – Als führende Bäckerei der Schweiz investiert die JOWA in eine nachhaltige und zukunftsweisende Energieversorgung. Nach einer reibungslosen Bauzeit von nur acht Monaten nimmt die JOWA das neue Holzheizwerk in Gränichen in Betrieb. 3‘000 Tonnen CO2 pro Jahr spart die JOWA damit ein. Dies entspricht dem durchschnittlichen Energieverbrauch von 566 Vier-Personen-Haushalten pro Jahr – getreu dem Nachhaltigkeitsmotto „Genuss mit gutem Gewissen".

 

Das Holzheizwerk stellt die kontinuierliche Wärmeversorgung im Alt- und Neubau sicher und deckt gut 60 Prozent des Wärmeenergiebedarfs der gesamten regionalen Bäckerei in Gränichen ab. Für die Energiespitzen kommt weiterhin Erdgas zum Einsatz. Das Brennholz, das im Holzheizwerk verwendet wird, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus der Region. Heizen mit Holz ist CO2-neutral. Denn die Verbrennung von Holz setzt gleichviel CO2 frei, wie die Bäume im Verlauf ihres Wachstums der Atmosphäre entziehen.

 

Das Holzheizwerk ist das erste Projekt, das über den Nachhaltigkeitsfonds der M-Industrie finanziert wurde. Die Generaldirektion des MGBs hatte den Investitionsantrag über sieben Millionen CHF im Juli 2015 bewilligt.

Medienmitteilung "Neue JOWA Bäckerei" 

Volketswil 09.03.2017 – Der WWF hat die 15 umsatzstärksten Schweizer Lebensmittel-Verarbeiter einem Umweltrating unterzogen und seine Ergebnisse veröffentlicht. Unter den geprüften Unternehmen sind vier Betriebe der M-Industrie, darunter auch die JOWA. Alle M-Industrien sind in der Spitzengruppe als "richtungsweisend" bewertet worden.
Aloisia Predota, Leiterin Nachhaltigkeit bei der JOWA freut sich über das gute Resultat: "Die Bewertung des WWF geht sehr in die Tiefe und verlangt jeweils handfeste Nachweise. Das Ergebnis bestätigt uns, dass wir mit der Nachhaltigkeitsstrategie die richtigen Themen bearbeiten und mit unserem Managementsystem auch konsequent umsetzen."
WWF Medienmitteilung

Über 90 Prozent des Getreides, das die JOWA für ihre Brot- und Backwaren verwendet, werden von Schweizer Landwirten nach den nachhaltigen IP-Suisse-Standards angebaut, was die Biodiversität in der Schweiz fördert. Die JOWA pflegt mit der IP-Suisse eine langfristige Partnerschaft und vereinbart mit den IP-Suisse-Produzenten Richtmengen, den Getreidesortenmix, die Backqualität und Prämien über mehrere Jahre.

IP-Suisse-Getreide wird nach folgenden Richtlinien produziert:

  • Punktesystem zur Förderung der Biodiversität
  • Keine Fungizide, Insektizide und Wachstumsregulatoren
  • Minimaler Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
  • Definierter Getreidemix aus Schweizer Sorten und mit hoher Backqualität

Der aktuelle Anbauvertrag wurde für die Jahre 2013 bis 2018 abgeschlossen. Damit werden den Schweizer Landwirten Abnahmesicherheiten garantiert und die nachhaltigen Anbaumethoden gefördert.

Zur Website IP-Suisse

Bereits heute ist die JOWA die grösste Ausbildnerin der Schweizer Bäckereibranche. Bis 2020 soll in der JOWA jährlich 145 Lernenden eine qualitativ hochwertige Ausbildung angeboten werden.

Seit 2012 wurden 26 neue Lehrstellen geschaffen. Heute bietet die JOWA rund 140 Lehrstellen in unterschiedlichen Berufsfeldern an. Vielfalt und Qualität gelten bei der Aus- und Weiterbildung als zentrales Prinzip. Die JOWA Lernenden erreichen regelmässig nationale Klassierungen an den Abschlussprüfungen und holen sich bei Wettbewerben Spitzenplätze. So erreichte zum Beispiel ein Lernender Polymechanik EFZ beim Projektwettbewerb 2015 von myclimate den ersten Rang.

Bis 2020 reduziert die JOWA ihre Verpackungen pro Kilogramm Produkt um 10 Prozent.
Die JOWA setzt zahlreiche Projekte um mit dem Ziel, die Verpackungen generell zu reduzieren, mehr rezyklierte Verpackungsmaterialien einzusetzen und den Anteil an nachwachsenden Rohstoffen bei den Verpackungen zu steigern. So konnte seit 2012 bereits eine Reduktion von 8 Prozent erreicht werden.

Ein Beispiel: Wähenstücke werden in Kunststoffblistern verkauft. Neu wird bei der Herstellung der Blister rezykliertes PET aus gebrauchten PET-Flaschen (rPET) eingesetzt. Der Anteil an rPET bei den Wähenblistern beträgt heute rund 80 Prozent.